Ostseekrimi … und am Dornbusch fällt ein Schuss

Usedom ist immer eine Reise wert, und wer schon einmal dort war, weiß, dass der Urlaub bereits mit der Fährüberfahrt beginnt. Nicht aber für die Kommissarin Sylke Bartel, die einen Mord aufklären muss und die Ermittlungen leiten soll. Der bekannte und nicht unumstrittene Klimaforscher und Autor Volker Flosbach wurde nachts zuvor im Leuchtturm Dornbusch, dem Wahrzeichen der Insel, erschossen, nachdem er traditionell an seinem Geburtstag diesen bestiegen hatte.
Die Tochter des Klimaforschers engagiert den Privatermittler Tom Brauer, der sich um die Witwe des Verstorbenen kümmern und einige Erkundigungen einholen soll. Die Bezahlung ist sehr gut, sodass Tom sich auf diesen Job einlässt. Er hat seine eigenen Methoden und manövriert sich in die ein oder andere gefährliche Situation.
Als die Ermittlerin Sylke Bartel erfährt, dass der ihr gut bekannte Privatermittler Tom ebenfalls auf der Insel ist, ist sie nicht gerade begeistert.
Ziemlich schnell wird eine Waffe gefunden, ist das aber nicht alles ein bisschen sehr zufällig oder sollte der Täter leicht zu überführen sein?
Doch da treten im Laufe der Ermittlungen einige Personen ins Visier, die alle ein Motiv hätten. Da sind Flosbachs Verleger Rückler, zwei Studentinnen oder Prof. Dr. Werner Ertl, ebenfalls Klimaforscher.
Dem Autor Burkhard Wetekam gelingt es, den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen, es gibt immer wieder neue Verdachtsmomente und sogar Verhaftungen. Die Figuren sind zum Teil richtige Typen, die mit einer Portion Selbstironie und durch skurrile Situationen und witzige Dialoge dem Leser ans Herz wachsen.
Ein Lesevergnügen – nicht nur auf Usedom, sondern auch auf dem heimischen Balkon oder im Freibad.
Einen Trailer zum Buch finden Sie hier

Burkhard Wetekam: …und am Dornbusch fällt ein Schuss. Rostock: Hirnstorff, 2018 (Ostseekrimi). Auch in dieser Reihe erschienen ist der erste Krimi des Autors mit dem Titel „Schwarzes Gold am Bodden“

Cover: HINSTORFF Verlag

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