Finn Black. Der falsche Deal

Kevin Brooks hat es mit dem Thriller in der Shortreihe des dtv Verlages geschafft, auf 91 Seiten eine kurzweilige und packende Story zu erzählen. Finn Black ist bei dem wöchentlichen Pflichtbesuch im Haus seines Großvaters. Hier leben sein Vater, Groß- und Urgroßvater in einem ziemlich verwahrlosten Haus zusammen. Besonders der Großvater scheint ein äußerst durchtriebener Kerl zu sein. Es läuft den ganzen Tag der Fernseher, die Gardinen sind zugezogen und gesprochen wird eher gar nicht.
Plötzlich steht Alice mit einem Rucksack voller Geld und mit einer Waffe in der Hand im Wohnzimmer. Finns Vater und Großvater wollen einen Anteil des Geldes. Sie machen mit Alice einen Deal, wobei Finn als Garantie bzw. Pfand fungiert.

Es gibt mehrere Wendungen, Lügen werden aufgedeckt, sodass die Leserin/der Leser am Ende überrascht werden.

Das Buch passt durch das kleine Format in jede Tasche und lädt zum Lesen unterwegs ein. Die große Schrift, großer Zeilenabstand und eine überschaubare Textmenge pro Seite sowie kurze Kapitel sind für ungeübte Leserinnen und Leser zu bewältigen.

Der Thriller ist für den Leipziger Lesekompass 2018 nominiert.

Ideen für den Unterricht in Klasse 5-8: https://www.stiftunglesen.de/­download.­php?type=documentpdf&id=2264

Kevin Brooks: Finn Black. Der falsche Deal. Thriller in der Reihe dtv Short. München: dtv, 2017. Ab 12 Jahren.

Cover: dtv

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