43. Buxtehuder Bulle an Christine Fehér verliehen

Die Jury aus elf Erwachsenen und elf Jugendlichen hat „Dann mach ich eben Schluss“ der Berliner Autorin Christine Fehér zum besten Jugendbuch des Jahres 2013 gewählt. Der Roman, der sich gegen sechs weitere Nominierungen durchgesetzt hat, war in beiden Jurygruppen gleichermaßen beliebt und reiht sich somit in eine lange Liste prominenter Preisträger des seit 1971 verliehenen Buxtehuder Bullen ein.

Der Preisträger ist in diesem Jahr „ein sehr leises Buch […], das betroffen macht“, so Ulrike Mensching, Leiterin der Stadtbibliothek Buxtehude. „Dann mach ich eben Schluss“ ist die dramatische Geschichte über den frühen Tod des 18-jährigen Maximilian. Nach einer Party fährt er mit seiner Schwester und Freunden im Auto auf der Landstraße frontal gegen einen Baum. Er selbst ist sofort tot, die anderen sind schwer verletzt. Wie konnte es nur dazu kommen? Max lässt Freunde und Familie wie gelähmt zurück. Stück für Stück müssen sie das Bild seines Lebens zusammensetzen, um Antworten zu finden. Und jeder hat ein Puzzleteil Schuld beizutragen…

Fehér möchte mit ihrem Buch bewusst den Betroffenen eine Stimme geben. Sie schreibt seit Jahren erfolgreich Kinder- und Jugendbücher und hat sich mit Titeln wie „Dann bin ich eben weg. Geschichte einer Magersucht“ einen Namen als Autorin besonders authentischer Themenbücher gemacht.

Christine Fehér: Dann mach ich eben Schluss. München: cbt, 2013. Ab 13 Jahren.

Cover: cbt

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