Der Buxtehuder Bulle 2014 geht an David Safier

Am 7. Juli 2015 verkündete die Buxtehuder Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt den Preisträger für den Buxtehuder Bullen 2014. Es ist der deutschsprachige, in Bremen lebende Autor David Safier, der für seinen ersten Jugendroman „28 Tage lang“ (Rowohlt 2014) ausgezeichnet wird. In diesem Roman beschreibt Safier anhand des Schicksals der 16-jährigen Mira den Aufstand im Warschauer Ghetto. Miras Familie kommt dabei ums Leben und sie schließt sich dem Widerstand an. Zusammen mit anderen polnischen Juden gelingt es ihr "28 Tage lang" den Besatzern Widerstand zu leisten. Sie wird dabei immer wieder mit der Entscheidung konfrontiert, wie weit sie gehen würde, um das Leben ihrer Freunde und ihr eigenes zu retten. Würde sie dafür auch andere Menschen und sogar ein Kind töten, damit dieses sie nicht an die SS verrät?
Der Buxtehuder Bulle ist ein Jugendbuchpreis, der bereits seit 1971 von der Stadt Buxtehude vergeben wird. Das Besondere an diesem Preis ist, dass die Jury paritätisch aus Jugendlichen und Erwachsenen besetzt ist. Eine Teilnahme an der Jury ist grundsätzlich für jeden möglich. Es ist nur notwendig, sich bei der Stadt Buxtehude für die Teilnahme an der Jury zu bewerben.
In diesem Jahr sind insgesamt 90 Titel in das Rennen um den Buxtehuder Bullen gegangen. Dabei wurden acht Bücher für den Preis nominiert. Von den insgesamt 68 von der Jury zu vergebenden Punkten sind für das Siegerbuch schließlich 32 von den Jugendlichen und 36 von den Erwachsenen gekommen.
Die Bekanntgabe der Preisentscheidung wurde maßgeblich von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Buxtehude Süd gestaltet, die jeden der nominierten Titel in Form von Book Slams szenisch oder als Trailer vorstellten. Im Herbst diesen Jahres wird David Safier der Preis im Rahmen einer öffentlichen Feier in Buxtehude übergeben. Weitere Informationen unter http://www.buxtehuder-bulle.de/

(Foto: Stadt Buxtehude, Daniela Ponath)

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