Aktuelles - Medientipps

Xiomara, eine junge Latino-Amerikanerin, hat viel zu sagen, aber Mädchen haben – so lehrt es ihre streng gläubige Mutter – den Mund zu halten und sich zu fügen. Auch in dem New Yorker Stadtteil, in dem Xiomara aufwächst, sind Worte nicht die erste Wahl, wenn es um das Klären von Konflikten geht. Dort wird mit körperlicher Gewalt agiert. Als eine Lehrerin Xiomara einlädt, in den Slam-Poetry-Club der Schule zu kommen, weigert sich die junge Frau zunächst. Denn genau zu dieser Zeit muss sie in der Kirche am Kommunionsunterricht teilnehmen. So will es ihre Mutter.
Der 12-jährige Aldo hat nicht viele Freunde und muss sich in der Schule einiges gefallen lassen. Da ist es verständlich, dass er ab und zu etwas übertreibt, wenn die Jungs aus seiner Klasse ihn aufziehen. Als er aus einem unüberlegten Impuls heraus behauptet, er sei Mitglied der angesagtesten Eishockey- Mannschaft der Stadt, überspannt er den Bogen allerdings. Auf gar keinen Fall darf der Angeber Florim herausfinden, dass er gelogen hat. Vor allem nicht, weil auch Mitschülerin Ada, die ihn als Einzige in Schutz nimmt, seine Lüge gehört hat.
Seitdem seine Mutter krank geworden ist, hat Sasja panische Angst vor den Fliegen, die sich vermehrt auf der Fensterbank des Hauses ansammeln. Es sind die Vorboten des Todes, denn Sasjas Mutter, die er in seiner Verlustangst nur noch Semilla nennt, liegt im Sterben. Eines Nachts vertraut Semilla ihrem Sohn an, wie sehr sie sich vor dem Tod fürchtet. Als sie kurz darauf verschwindet, weiß Sasja, dass der Tod sie geholt hat. Kurzerhand beschließt Sasja, seine Mutter zu retten und folgt dem Schiff des Todes, das gerade noch am Horizont zu sehen ist, in einem kleinen Ruderboot.
Hätte sie doch nur nicht zur Kellertür geschaut … Die zehnjährige Gerda findet sich urplötzlich in einem der Abenteuer wieder, von denen sie sonst so gerne liest: Ihre Eltern, angesehene Ärzte in Norwegen, verstecken zwei jüdische Kinder hinter einer Schrankwand im Keller. Beim Spielen mit ihrem älteren und viel ruhigeren Bruder Otto, der sich mehr für Kartographie als für Schwertkampf interessiert, hat sie das Geheimnis ihrer Eltern entdeckt.
Abgenutzte Zähne, altmodische Klamotten, eine gehobene Sprache, ein umfassendes geschichtliches Wissen – Alfie wirkt in vielerlei Hinsicht nicht wie ein normaler 11-Jähriger. Das ist er auch nicht, denn er ist schone eine ganze Weile 11 Jahre alt.
Nichts an Billy ist gewöhnlich – weder er selbst noch seine Familie. Der 13-Jährige fängt Schlangen und lässt sie wieder frei. Ganz nebenbei setzt er sich durchaus erfolgreich für wehrlose Kreaturen der Welt ein, sei es ein gemobbter Mitschüler oder wilde Tiere, die es zu retten oder zu rächen gilt. Social-Media-Accounts hat Billy nicht („Viel zu viel menschlicher Kontakt.“), stattdessen streift er durch die Wildnis in der Nähe seines Heimatortes in Florida.
So hatte sich die 11-jährige Gustav ihren Sommer nun wirklich nicht vorgestellt: Ihre beste Freundin Anina verbringt die Ferien ganz zufällig mit ihrer Mitschülerin Paula auf demselben Campingplatz in Frankreich. Paula bildet sich schwer etwas darauf ein, schon in der Pubertät zu sein. Doch es kommt noch schlimmer: Gustavs Eltern sagen den Familienurlaub in Dänemark ab, weil sie sich eine Auszeit nehmen wollen. Gustavs Diagnose: Midlife-Crisis – die Pubertät für Eltern.
Seitdem seine Mutter krank geworden ist, hat Sasja panische Angst vor den Fliegen, die sich vermehrt auf der Fensterbank des Hauses ansammeln. Es sind die Vorboten des Todes, denn Sasjas Mutter, die er in seiner Verlustangst nur noch Semilla nennt, liegt im Sterben. Eines Nachts vertraut Semilla ihrem Sohn an, wie sehr sie sich vor dem Tod fürchtet. Als sie kurz darauf verschwindet, weiß Sasja, dass der Tod sie geholt hat. Kurzerhand beschließt Sasja, seine Mutter zu retten und folgt dem Schiff des Todes, das gerade noch am Horizont zu sehen ist, in einem kleinen Ruderboot.
Cym (9 Jahre) heißt eigentlich Cymbeline, nach einem Theaterstück von William Shakespeare. Als er ein Jahr alt war, ist sein Vater, ein Schauspieler, gestorben. So hat es ihm zumindest seine Mum erzählt. Cym ist kein einziges Mal in seinem Leben  geschwommen. Als ihn jedoch der rotzfreche Billy Lee zu einem Wettschwimmen herausfordert, lässt er sich leichtsinnigerweise provozieren und taucht beim ersten Wasserkontakt buchstäblich ab. Zum Glück kann Cym gerettet werden.
Bis das Schwimmtalent Jan – der Protagonist des Debuts von Anne Becker – die beste Bahn seines Lebens schwimmen kann, muss er manch ein Hindernis umschiffen. Da ist zum Beispiel Linus, ein Mitschüler aus Jans neuer Klasse und sein Konkurrent im Schwimmverein:

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