Aktuelles - Medientipps

Endlich Sommerferien! Eigentlich sollten sich die Sechstklässler Freddie, Ben und Charlie auf die vor ihnen liegende Zeit freuen. Doch jeder für sich ist davon überzeugt, die „allerätzendsten“ Ferien vor sich zu haben.
Michael Morpurgos Kinderbuch „Der Leuchtturmwärter und ich“ erzählt von der Freundschaft zwischen einem Leuchtturmwärter und dem Ich-Erzähler. Ausgangspunkt der Beziehung ist ein Schiffbruch. Den erleidet Allen Williams gemeinsam mit 29 anderen Menschen in einer stürmischen Nacht auf dem Weg von New York nach Großbritannien. Vor Puffin Island geht das Segelschiff unter und die Passagiere werden in letzter Minute von Benjamin Postlethwaite, dem Leuchtturmwärter, gerettet.
„Wenn ich ES jemals tue, gebe ich dir die Kette zurück, Elli“, hatte Marilu ihr geschworen.
Emily, Jakub und Leon treffen sich jedes Jahr in den Ferien im Hollercamp, einem Zeltplatz am Hollersee, wieder. Hier erleben sie allerhand Abenteuer. In diesem Jahr heißt es „Mission Hollercamp“, d.h. gemeinsam herauszufinden, wer für die merkwürdigen Vorkommnisse in dem Camp verantwortlich ist. Da ist detektivischer Spürsinn gefragt. Es ist der erste Band einer Reihe.
Lukis wohlbehütetes Einzelkind-Leben, in dem er von seiner Mutter liebevoll umsorgt, von den anderen Kindern aber häufig gehänselt wird, nimmt eine überraschende Wendung, als eines Nachmittags ein Waschbär in seinem Vorgarten sitzt. Waschbär Hieronymus wurde von seinen Geschwistern verstoßen, weil er zu zahm und brav für die Wildnis ist und bittet Luki um Hilfe. Luki hat sofort Verständnis. Genauso wie er selbst in der Schule zu den Stillen und Ängstlichen zählt, kann auch Hieronymus nichts dafür, dass er kein Berglöwe oder bengalischer Tiger ist.
„In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.“ So lautet der erste Satz des Romans „Hard Land“, in dem bereits alles Wesentliche steckt, was in der Geschichte passiert. Sie spielt Mitte der 80er-Jahre in den USA, in dem kleinen Ort Grady in Missouri. Erzählt wird aus der Perspektive des sechzehnjährigen, introvertierten Sam, der Gitarre spielt und Songs komponiert. Zu Beginn des Sommers nimmt Sam einen Aushilfsjob im einzigen Kino des Ortes an.
Und da ist es plötzlich: Quasi über Nacht verwandelt sich das niedliche Kind in ein verpickeltes, widerborstiges Lebewesen, das anscheinend Würmer im Kopf hat und dessen Gefühlshaushalt in den Wachphasen ständig Achterbahn fährt. Willkommen, kleines Pubertier.
Weil die Kreuzfahrt mit den Eltern todlangweilig ist, nimmt der neunjährige Nicolas Reißaus. Mit einem Rettungsboot begibt er sich auf eine kleine karibische Insel. Er gründet den Inselstaat Paidonesien, macht sich selbst zum Staatspräsident und verschickt von dort Briefe und Emails in die ganze Welt. Er kommuniziert mit Eltern, Verwandten und Kindern, aber auch mit der Generalsekretärin der Vereinten Nationen und einem Star-Architekten, die ihm beim Aufbau des Inselstaates helfen sollen.
Litauen, 1941: Die Sowjetunion besetzt Litauen und betrachtet seine Bewohnerinnen und Bewohner als Feinde, weil diese die Unabhängigkeit ihres Landes bewahren wollen. Algis ist 13 Jahre alt, als seine Familie und alle anderen Bewohner seines Heimatdorfes in Arbeitslager nach Sibirien deportiert werden. Erwachsene Männer wie sein Vater werden von ihren Familien getrennt und in andere Lager in Sibirien gebracht. Jurga Vilés Graphic Novel dokumentiert die Deportation nach Sibirien und das harte Leben vor Ort.

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