Aktuelles - Medientipps

Usedom ist immer eine Reise wert, und wer schon einmal dort war, weiß, dass der Urlaub bereits mit der Fährüberfahrt beginnt. Nicht aber für die Kommissarin Sylke Bartel, die einen Mord aufklären muss und die Ermittlungen leiten soll. Der bekannte und nicht unumstrittene Klimaforscher und Autor Volker Flosbach wurde nachts zuvor im Leuchtturm Dornbusch, dem Wahrzeichen der Insel, erschossen, nachdem er traditionell an seinem Geburtstag diesen bestiegen hatte.
Die 1974 in Isfahan geborene Autorin erzählt in diesem Buch ihre Geschichte von der Flucht aus dem Iran und ihr Ankommen in Deutschland. Mehrnousch wächst als Tochter eines Arztes zusammen mit ihren drei Geschwistern in privilegierten Verhältnissen auf. Nach dem Machtwechsel vom Schah zu Ayatollah Chomeni, den die meisten Iraner zunächst sehr begrüßen, werden die Lebensverhältnisse im Iran zunehmend von Gewaltherrschaft, Willkür und Einschränkungen bestimmt. 1985 entscheiden sich Mehrnouschs Eltern, das Land zu verlassen. Zu diesem Zeitpunkt ist Mehrnousch 11 Jahre alt.
Eppo muss raus, er braucht einen Tapetenwechsel nach dem Tod seines “Bruders” Maarten. Maarten war sein älterer Pflegebruder der Familie, zu dem Eppo eine sehr spezielle Beziehung hatte. Die quirlige und spontane Tabby nimmt Eppo als Anhalter mit. Sie ist älter als er. Es beginnt ein ereignisreicher Road Trip durch Frankreich. Durch Gedanken-Rückblenden Eppos erfährt die Leserin oder der Leser immer mehr Bruchstücke über Maarten, der offenbar von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde und als brutal und extrem galt. Eppo kannte ihn aber ganz anders, wenn er mit ihm allein war.
In einem Wald lebt ein schüchterner Fuchs. Ein Stern, der durch die Baumkronen blitzt, ist sein einziger Freund und Begleiter. Doch eines Nachts ist der Stern verschwunden. Mutlos zieht sich der Fuchs in seinen Bau zurück, doch die Lösung für sein Problem muss anders aussehen.
Matthew Miller braucht einen Praktikumsplatz und er muss sich etwas Geld verdienen. Es ist nach dem Tod seiner geliebten Mutter nicht ganz einfach zum normalen Leben überzugehen. Sie kochte und backte gern und hat ihrem Matt ein Buch mit den besten Rezepten, um Mädchen rumzukriegen, hinterlassen. Sie war der Mittelpunkt der Familie. Er trauert und muss auch noch mit ansehen, wie sein Vater im Alkohol versinkt und nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt.
Diese neue Lese-App hebt sich von anderen Lese-Apps deutlich ab. Das eKidz.eu Programm besteht aus 70 Texten auf 9 Lesestufen für Leseübungen und Sprechtraining. Die Lesestufen bauen systematisch aufeinander auf, jede enthält mehrere Bücher zu verschiedenen Themen. Die Satz- und Textlänge steigert sich von Stufe zu Stufe. Besonders die Lesegeläufigkeit wird durch das laute Lesen trainiert. Die Texte als Hörversionen werden von unterschiedlichen Sprecherinnen und Sprechern sowie in steigender Lesegeschwindigkeit vorgelesen.
Die Reihe „billi – ich lese zweisprachig“ wurde für Leseanfängerinnen und -anfänger konzipiert, die neben Deutsch eine weitere Sprache sprechen oder auch lesen können. Es sind kurze, abgeschlossene Geschichten mit großformatigen Illustrationen. Auf den Seiten steht eine überschaubare Textmenge und die Anzahl der Figuren ist übersichtlich. Die Bücher aus dieser Reihe eigenen sich auch zum Vorlesen. Am Ende der Geschichten können die Kinder in beiden Sprachen das Leserätsel zum Buch lösen.
Reime und Kinderverse gibt es in jeder Sprache und sie werden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Oftmals werden sie mit Bewegungen gesprochen oder es gibt eine passende Melodie. Sie spiegeln die Kultur wider, aus der sie kommen. Namen, Orte, Tiere und Alltagsgegenstände, die typisch für das entsprechende Land sind, werden in den Texten genannt. Reime ähneln sich häufig auch in unterschiedlichen Sprachen.
Wie kann man Geschichte lebendig und anschaulich vermitteln? Einen höchst interessanten Weg wählt das von der russischen Autorin Alexandra Litwina geschriebene und der russischen Illustratorin Anna Desnitskaya illustrierte Bildersachbuch „In einem alten Haus in Moskau“. Im Zentrum steht dabei die Familie Muromzew, die in einer Moskauer Altbauwohnung lebt. Als Leserin bzw. Leser begleitet man diese Familie von 1902 bis 2002 über 100 Jahre lang und erlebt dabei nicht nur Familien-, sondern auch die Geschichte des Landes hautnah mit.
Als erzieherische Maßnahme werden 14 Schülerinnen und Schüler aus reichen Elternhäusern auf das Schulschiff Marie geschickt. Doch der Segelturn verläuft anders als erwartet: Nach und nach verschwinden sowohl die Lehrkräfte als auch die gesamte Schiffsbesatzung, die technischen Geräte funktionieren nicht mehr. Die Jugendlichen sind mitten im Indischen Ozean auf sich allein gestellt und kämpfen ums Überleben. Zusätzlich werden sie von einem Unbekannten erpresst und müssen terroristische Aufgaben erfüllen, wobei auch andere, unbeteiligte Personen zu Schaden kommen.

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