Aktuelles - Medientipps

Grit Poppes Roman „Verraten“ zeichnet ein beklemmendes Bild davon, wie perfide die Stasi bei der Zwangsrekrutierung von Jugendlichen vorging und welche traumatisierenden Auswirkungen die Tätigkeit als IM auf diese Jugendlichen hatte.
Ein Urlaub am Strand – die Spannungen zwischen den Eltern verbreiten einen „eisigen Wind“, nur die kleine Schwester ist ein Lichtblick: Esther möchte am liebsten wieder nach Hause. Bis ihre Schwester Flippa am Strand die gleichaltrige Aisha kennenlernt.
Ein Taxi ist ein Auto, in das man einsteigen und sich bringen lassen kann, wohin man will. Was sind Taxigeschichten? 
Juliane Pickels Jugendroman „Krummer Hund“ in Worte zu fassen, ist schwer. Allein die Würdigung des hervorragend konzipierten Personals – allesamt echte Typen mit Ecken und Kanten, egal ob Haupt- oder Nebenfigur – nähme schon sehr viel Platz ein. Hinzu kommt eine Handlung, die keine leichte Kost ist. Insofern kann hier nur grob skizziert werden. Oder noch besser: Rezension beiseitelegen und gleich den Roman lesen!
Izzy und Asha lieben das Skateboardfahren, aber Luke und sein Bruder Scott behaupten, das sei nichts für Mädchen. Erbost suchen sich die zwei Freundinnen einen anderen Ort, wo sie üben können und entdecken einen Flecken Wildnis mitten in der Stadt.
Als der namenlose Briefschreiber 8 Jahre alt ist, bekommen seine Eltern ein weiteres Kind. Der Bruder wird dazu verdonnert, Bilder für das Baby-Album der Schwester zu malen und ihr zum Geburtstag einen schriftlichen Glückwunsch zu verfassen. Zunächst tut er dies widerwillig, aus jedem Strich und jedem Buchstaben tropft die Ablehnung der nervigen kleinen Schwester. Trotzdem entwickelt sich das Schreiben an die Schwester zu einer Gewohnheit, die erst ein (vorläufiges) Ende findet, als der Bruder zehn Jahre später zur Universität geht.
Sophie liebt Pferde über alles und würde am liebsten jede freie Minute auf dem Reiterhof verbringen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Reitstunden sind ziemlich teuer und außerdem fänden ihre Eltern es viel besser, wenn Sophie wie ihr kleiner Bruder Fußball spielen würde. 
Kann ein Haus, in dem Wut, Gewalt und permanente Angst lauern, ein Zuhause sein? - Jugendbuch zu einem brisanten und aktuellen Thema
„Ich habe ein Geheimnis“, mit diesen Worten beginnt die fünfjährige Rosalie ihre Geschichte zu erzählen. Während ihr Vater als Soldat an der Front für das Vaterland kämpft und ihre Mutter in der Fabrik arbeitet, sitzt Rosalie tagsüber in der hintersten Schulreihe der Großen. Ganz still versteckt sie sich dort hinter den Jacken und malt in ihr Heft, um den anderen nichts von dem zu zeigen, was sie denkt. In ihren Gedanken sieht sie sich als Hauptmann auf Mission und sehnt sich nach einem Orden.
Leseempfehlung Fachzeitschrift: „Leseförderung – spielerisch, strategisch, medienübergreifend“

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