Aktuelles - Medientipps

„Einmal, da habe ich zwei Weihnachten gerettet und dreizehn Leben verändert…“ mit diesen Worten beginnt der zehnjährige Manu seine Weihnachtswundergeschichte zu erzählen. Da die Eltern in unterschiedlichen Städten arbeiten und Mama als Nachrichtensprecherin auch am Weihnachtabend in Berlin gebraucht wird, müssen Manu und seine fünfjährige Schwester Jana am Morgen des 24. Dezembers ganz alleine zu Papa nach Hamburg fahren.
Seinen Vornamen hat der zehnjährige Hector der Schwäche seiner Eltern für griechische Helden zu verdanken. Zum Helden macht ihn dieser auf den ersten Blick allerdings nicht. Nein, ganz im Gegenteil: Hector ist ein richtiges Ekel. Er verpasst keine Gelegenheit, andere Kinder zu beleidigen, zu ärgern und zu verprügeln, nimmt Mitschülern Süßigkeiten ab oder stellt ihnen ein Bein. Dies tut er weniger aus Boshaftigkeit, denn aus Langeweile. Dass er sich damit bei Lehrkräften und Eltern eine Menge Ärger einhandelt, scheint ihn kaum zu stören.
Die liebsten und wichtigsten Menschen in Fannys Leben sind ihre Mutter, Oma und ihre Freundin Ester, mit der sie in eine Klasse geht. Eines Tages bietet Ester ihr an, dass sie (Fanny) doch in sie (Ester) verliebt sein könnte. Fanny ist verwirrt. Klar, wenn sie schon in jemanden verliebt sein müsste, dann auf jeden Fall in Ester, aber eigentlich spielt sie doch lieber Pferd. Ester ist erst einmal ein wenig enttäuscht von Fannys Unverständnis gegenüber der Liebe. Aber am Ende finden die besten Freundinnen einen guten gemeinsamen Weg, und dann ist sowieso wieder Pferdespielen angesagt.
Paula Goldenberg lebt zusammen mit ihrem Vater, der einen Trödelladen besitzt. Ihr Leben wird plötzlich turbulent, als sie die kleine Fee Maxi auf wundersame Weise kennenlernt. Maxi ist eine Art „beurlaubte Fee“, deren Zauberfähigkeiten vom Feenkomitee eingeschränkt wurden. Erst wenn Maxi aufhört, die Feenregeln zu brechen, und gute Taten für Paula vollbringt, kann sie wieder zu einer richtigen Wunschfee werden. Ob es mit Maxi gelingt, zu verhindern, dass Paula ständig von ihrer Mitschülerin Belle und deren Freundinnen geärgert wird?
In Sams Post-Covid-19-Welt gibt es für Kinder und Jugendliche scheinbar nichts Erstrebenswerteres als in einer der Ninja Academys des Marktführers der Ninja-Warrior-Shows „shinobi international“ aufgenommen zu werden. Den erfolgreichsten Absolventinnen und Absolventen winken Ruhm, Ehre und lukrative Werbeverträge. Doch am Tag des „TESUTOs“, der Aufnahmeprüfung der Akademie, geht in Bornholm, wo sich eine der Ausbildungsstätten befindet, alles durcheinander. Plötzlich ist eine Anmeldung zur Prüfung nicht mehr möglich.
Unter normalen Umständen endet der Schultag mit dem Gong zum Stundenende. Hunderte Schülerinnen und Schüler verlassen das Schulgebäude, manche glücklich, andere bedrückt. Die gesichtslose Masse von Kindern und Jugendlichen strömt auf den Fußwegen zur Haltestelle oder nach Hause. Was sie beschäftigt, an- und umtreibt, erfahren wir im Regelfall nicht. Jason Reynolds hebt in seinem neuen Kinderbuch „Asphalthelden“ einige dieser Schülerinnen und Schüler aus der Masse heraus, gibt ihnen Namen und Geschichten.
Juliane Pickels Jugendroman „Krummer Hund“ in Worte zu fassen, ist schwer. Allein die Würdigung des hervorragend konzipierten Personals – allesamt echte Typen mit Ecken und Kanten, egal ob Haupt- oder Nebenfigur – nähme schon sehr viel Platz ein. Hinzu kommt eine Handlung, die keine leichte Kost ist. Insofern kann hier nur grob skizziert werden. Oder noch besser: Rezension beiseitelegen und gleich den Roman lesen!
Andreas und Konrad Werner, zwei Kriegswaisen, schlagen sich nach dem Krieg alleine durch. Als Konrad 1953 dabei erwischt wird, wie er in einem geplünderten Laden nach Nahrung sucht, nutzt die Staatssicherheit die Situation und rekrutiert zunächst den älteren Bruder, später dann auch den jüngeren. Die Brüder Werner machen schnell Karriere und werden immer wieder für Aufträge angeheuert. 1962 trennen sich ihre Wege, denn der ältere Bruder, Konrad, wird mit einem besonderen Auftrag in den Westen geschickt.
Wer Johannes Herwigs neuen Jugendroman Scherbenhelden als reines Zeitzeugnis der frühen Nachwende-Jahre liest, tut dem Roman Unrecht. Es geht um so viel mehr als um Aufbruch und Neubeginn in einem neuen politischen System. Identitätsfindung und Selbstbestimmung spielen ebenso sehr eine Rolle wie die Ausgrenzung aus der Gesellschaft, die erste große Liebe und ein (nur zum Teil ausgetragener) Konflikt zwischen Eltern und Kind.
Am Weihnachtsabend verschwindet Tammy spurlos. Vier Tage später haben ihr Zwillingsbruder Ethan, sein Freund Iggy und dessen zahmes Huhn Suzy eine Begegnung der dritten Art – im wahrsten Sinne des Wortes.

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