Aktuelles - Medientipps

Cover: Wie Kinder Bücher lesen/ Carlsen
Die erste Lesekrise haben Kinder zum Ende der Grundschulzeit ab acht Jahren, die zweite folgt dann zu Beginn der Pubertät. Die Lebenswirklichkeit von Kindern ist aktuell nicht besonders förderlich, um das Lesen zu unterstützen: Es fehlt an Zeit, Muße und Ausdauer und nicht zuletzt tragen attraktive digitale Medien dazu bei, dass Bücher und das „deep reading“ zunehmend in den Hintergrund verdrängt werden. Stattdessen ist „Lesen light“, also überfliegendes Lesen, angesagt.
Buchcover: Bus 57
Die Buslinie 57 dient sowohl Sasha als auch Richard als Transportmittel zur Schule und nach Hause. Beide Jugendliche besuchen unterschiedliche Schulen: Sasha eine Privatschule, Richard eine öffentliche. Täglich kreuzen sich ihre Wege, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Was dann folgt, ist keine Liebesgeschichte à la Romeo und Julia...
Buchcover: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst
Ich bin Vincent und ich habe keine Angst – Überlebenstipps für Mobbingopfer. Der elfjährige Vincent ist ein waschechter Überlebenskünstler - zumindest in der Theorie.
Coverbild: Alles nur aus Zuckersand
Rein äußerlich betrachtet funktioniert der Mauerfall bei diesem wunderbaren Roman quasi als Spiegelachse: Die Geschichte spielt zehn Jahre vor dem Mauerfall, der Roman erscheint zehn Jahre danach. Fred, Sohn eines Grenzers der DDR, und Jonas sind beste Freunde. Gemeinsam erkunden sie ihre Umgebung, insbesondere ein verlassenes Fabrikgelände in der Nähe der Grenze zu Westberlin. Und wenn sie dort nicht herumschleichen, sammeln sie Informationen über Australien und die Aborigines – ganz heimlich, kein Erwachsener soll davon erfahren.
Buchcover "World Runner"
Rätsel lösen, um versteckte Gegenstände zu finden: Wenn Tim etwas von seiner an Krebs verstorbenen Mutter geerbt hat, dann ist es die Leidenschaft für Geocaching. Er ist ein sogenannter Runner und lässt sich auch von waghalsigen Aktionen nicht abhalten, um an die Claims heranzukommen. Dokumentiert werden die Schatzjagden auf einer geheimen Plattform im Dark Net, die dem amerikanischen Spielriesen GlobalGames zugerechnet wird.
Lincoln Selkirk, die Hauptfigur in M.A. Bennetts „Sieben. Spiel ohne Regeln“, strandet nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel. Aber er ist nicht – wie zu erwarten wäre – schockiert und panisch, sondern einfach nur froh. Denn mit ihm im Flugzeug saßen sechs Mitschülerinnen und Mitschüler, die ihn die letzten drei Jahre seines Lebens bis aufs Blut gequält und erniedrigt haben. Und jetzt sind sie tot. Das glaubt Lincoln zumindest. Umso furchtbarer ist für ihn die Entdeckung, dass die vermeintlich Toten quicklebendig sind. Doch dann erkennt Lincoln, dass die anderen ihn brauchen.
Wer nicht oft mit Hunden zu tun hat und ihre Körpersprache nicht entschlüsseln kann, der versteht so gar nicht, warum ausgerechnet dieses Tier der beste Freund des Menschen ist. Auch die kleine Selma fürchtet sich vor Hunden, obwohl ihre Mutter ihr immer wieder versichert, dass es dafür keinen Grund gibt. Außerdem rät sie Selma, sich doch mal in einen Hund hineinzuversetzen und die Welt durch seine oder ihre Augen zu betrachten. Gesagt – getan! Selma schlüpft in den Körper mit der verdutzten Princessa, einem grauen Pudelmädchen, und beginnt, die Welt als Hündin zu erkunden.
Ulf hat mit seinen Freunden Tita, Heiko und Otto eine Detektivbande gegründet. Sie würden gerne Verbrechen aufklären, aber leider gibt es in ihrer Schule keine Vorkommnisse, bei denen ihr detektivischer Spürsinn gefragt wäre. Das ändert sich, als mit Ulli eine neue Mitschülerin in die Klasse kommt, die sich ganz und gar merkwürdig verhält. Und dann können die vier Detektive endlich loslegen. Auf einem Blatt trägt Otto, der sich als Detektiv besonders eifrig erweist, alle Informationen in Form einer Mindmap zusammen.
Die Kinderbuchillustratorin und Comiczeichnerin Anke Kuhl ist in den 70er Jahren gemeinsam mit ihrer um ein paar Jahre älteren Schwester Eva in einer hessischen Kleinstadt aufgewachsen. Welche Streiche die beiden  ausgeheckt haben, welche Spiele an der Tagesordnung waren und welche  Abenteuer gemeinsam bewältigt wurden, das erfährt man in diesem wunderbar witzig gezeichneten Kindercomic.
Steven und Piet haben nur einen Wunsch: Sie wollen sogenannte Bugjäger werden. Mehr durch Zufall aktivieren sie ein Portal in die verbotene Zone, einen Ort sehr tief unter ihrer Stadt. Da das Portal bei ihrer Reise zur ersten Ebene der Zone vollkommen zerstört wird, müssen sie so schnell wie möglich zum zweiten Level finden, um nach Hause zu kommen. Und schon geht das Abenteuer los: Sie werden von wütenden Hornissen und dinosaurierähnlichen Tieren gejagt, lernen einen depressiven Roboter kennen und entdecken eine verfallene Stadt.

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