Aktuelles - Medientipps

Der Hase hat zwei Ohren, die Qualle acht Arme und die Katze zehn Schnurrhaare. Auf jeder Doppelseite in diesem farbenfrohen und humorvoll gestalteten Pappbilderbuch ist jeweils ein Tier mit einem entsprechenden Zählbeispiel abgebildet. Die bekannte holländischen Bilderbuchautorin Mies van Hout führt dadurch nicht nur spielerisch in die Welt der Zahlen ein, sondern stellt auch verschiedene Tiere vor. Kinder können aufgefordert werden, selbst zu zählen und das Buch „weiterzuschreiben“, indem sie „eigene Seiten“ ergänzen. Zusätzlich ist das kleinformatige Buch auch haptisch ein Genuss.
Die kleine Maus sitzt in ihrer Höhle und liest gemütlich in ihren Büchern. Doch plötzlich gibt es einen Eindringling. Zunächst eine und dann ganz viele Wurzeln bahnen sich ihren Weg in das Mäusenest und machen die kleine Maus neugierig: Woher kommen diese Wurzeln? Was ist eigentlich außerhalb ihres Hauses los? Und so begibt sie sich auf Entdeckungssuche: rund um den Mäusebau, im Wald, im Teich und im Garten.
Der Hase hat mächtig Kohldampf. Sein Magen knurrt extrem laut. Zum Glück kommt er an einem Apfelbaum vorbei, aber der Hase ist zu klein. Er kommt einfach nicht an die roten Äpfel heran. Und so fordert er die kleinen Leserinnen und Leser auf, ihm beim Baumschütteln behilflich zu sein, indem sie einfach das Buch hin und her bewegt. Bevor der kleine Hase am Ende gemeinsam mit seiner Familie am Kaffeetisch sitzen und Mamas Apfelkuchen genießen kann, müssen jedoch noch einige Hindernisse überwunden werden.
Pünktlich zu Ostern – früher will sich das Küken von Henne Hilda nicht aus dem Ei freipicken. Doch wann ist Ostern überhaupt? Mal im März, mal im April … das Datum ist jedes Jahr ein anderes. Auch die anderen Tiere auf dem Hof wissen nicht Bescheid. Selbst die Hasen sind leider keine Osterhasen. Nur der schlaue Steinkauz Max kann helfen. Er weiß genau, welche drei Ereignisse das Küken abwarten muss, damit es pünktlich zu Ostersonntag schlüpfen kann.
Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?  – Seit Jahrhunderten zerbricht sich die Menschheit über diese Frage den Kopf. Dass es noch viele weitere kuriose Fakten rund um das Ei gibt, zeigt das Buch „Eier – eine runde Sache. Kurioses von Kolibri bis Kolumbus“ von Asia Gwis und Eliza Piotrowska.
„Heimat ist da, wo man verstanden wird.“ So beschreibt eine der Figuren in dem Jugendroman „Elektrische Fische“ von Susan Kreller den Ort, an dem man sich zu Hause fühlt.
Fast seit einem Jahr ist Karls Großvater tot. Als dieser dem 13-Jährigen im Traum erscheint, setzt  Karl alles daran, ein weltbekannter Youtube-Star zu werden. Doch seine Pläne werden immer wieder durchkreuzt: Seine Oma, die nach dem Tod ihres Mannes einsam ist, will ins Mehrgenerationenhaus Fidibus umziehen. Seine Eltern sind gar nicht begeistert von der Idee, sodass Karl und seine Cousins Master und Desaster ihrer Oma heimlich beim Umzug helfen. Dafür heuern sie den Schul-Kriminellen Spagetti an, der das „Fluchtfahrzeug“ führen soll.
Mit einem Vorwort von Julius Galius Caesar höchstpersönlich beginnt das Kinderbuch „Ich, Caesar, und die Bande vom Kapitol“ von Frank Schwieger. Historische Persönlichkeiten und weitere Zeitzeugen aller Bevölkerungsschichten des alten Roms kommen zur Sprache und schildern ihre eigene Sichtweise auf die Geschehnisse. Leserinnen und Leser erfahren aus erster Hand, warum Romulus immer so wütend ist, warum Kleopatra sich freiwillig in einen Teppich wickeln lässt und Caesar ein echter Piratenschreck war.
In der populären Vorstellung sind Einhörner weiße Fabelwesen mit einem geraden, langen Horn auf der Stirn und einem Schweif in Regenbogenfarben. Bilder von Einhörnern sind in der Regel geprägt von Rosa, Glitzer und Sternchen. Marvin entspricht in keiner Weise dieser Vorstellung: Sein Fell ist struppig, das Horn auf seiner Stirn krumm und er trägt eine Augenklappe. Statt anderen Wesen zu helfen und Glitzerstaub zu verteilen, will Marvin ein schrecklicher Pirat und Einzelkämpfer sein.
„Nein!“ sagt das NEINhorn zu allem, was die anderen Einhörner ihm vorschlagen. Es will keinen gezuckerten Glücksklee essen, keinen Mittagsschlaf auf einem Kuschelwölkchen machen und auch nicht über den funkelnden Regenbogen rutschen. Seine Eltern sind genauso ratlos wie der Rest der Familie und so zieht das NEINhorn schließlich alleine los. Auf seinem Weg begegnet es schon bald neuen Freunden: dem schwerhörigen Was(ch)bären ebenso wie dem gleichgültigen naHund und der störrischen Königsdochter.

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