„Neue Lese-Rezepte“ für das neue Schuljahr

Kurze und besonders schön formulierte Textstellen werden als „Textgeschenke“ an Kinder verschenkt, Kinder entdecken als Spürnasen Details auf Bildern, die sie sonst übersehen hätten, und die Aufstellung einer Titelhitparade begleitet die Schulbibliothek mehrere Monate bis zum großen Lesefest. Wenige Ideen wie „Fehlerlesen“ bei Sachbüchern sind bereits bekannt.

Das ist nur eine Auswahl der vielfältigen Ideen, die die von Gudrun Sulzenbacher und Maria Theresia Rösler zusammengestellte Sammlung „Neue Lese-Rezepte“ enthält. Dabei geht es zum großen Teil um einfache, ohne großen Aufwand umsetzbare Methoden, die auf Bücher neugierig machen und in der Grundschule bzw. weiterführenden Schule einsetzbar sind. Im  Kapitel „Galerie“  verwandelt sich die (Schul)Bibliothek in eine Kunsthalle, in der Bilder aus Bilderbüchern ausgestellt werden und mit verschiedenen Zugängen die Fähigkeit des Bilderlesens geschult wird. Projekte, die einen längeren Zeitraum umfassen, öffentlichkeitswirksam sind und besonders nachhaltig wirken, bilden das Schlusskapitel.

Die „Neuen Lese-Rezepte“ werden dabei von den beiden, in der Leseförder-Szene als ausgewiesene Expertinnen bekannten, Referentinnen mit Fotos und Texten so anregend präsentiert, dass Lehrkräfte und (Schul)Bibliothekare viel Lust bekommen, diese sofort in die Praxis umzusetzen.

Genauso wie der Vorgängerband, „Lese-Rezepte: neues Lernen in der Bibliothek“, der leider vergriffen, aber in Bibliotheken ausleihbar ist, ein Standardwerk in der Leseförderung.

Maria Theresia Rösler und Gudrun Sulzenbacher: Neue Lese-Rezepte. Insbruck: Tyrolia, 2016.

Cover: Tyrolia

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