In einer weißen Winternacht

Wer kennt das nicht? Während man seelenruhig in seinem gemütlichen Federbett schläft, verwandelt sich die Landschaft vor der eigenen Haustür in eine traumhafte Winterwelt. Darum geht es in dem zauberhaft illustrierten Bilderbuch, das sich für eine winterliche Lesestunde zum Vorlesen und Betrachten eignet.

Der Text ist in Versform geschrieben. Der auktoriale Erzähler beschreibt die Geschehnisse der Winternacht für das schlafende Kind, welches mit „Du“ angesprochen wird. Auf diese Weise können sich auch (Vor-)Leser und Zuhörende adressiert fühlen.

Ein kleiner Junge liegt zu Beginn des Textes im abgedunkelten Zimmer und schläft. Draußen fällt der erste Schnee und kurz darauf schweben Millionen federleichter Flocken vom Himmel und bedecken die Erde. Erste Tierspuren sind im Schnee zu entdecken. Auf den nächsten Seiten tauchen die Tiere des Waldes nach und nach in der Winterlandschaft auf. Farbenspiele am Himmel und ein letztes „Frosten“ lassen die Landschaft glitzern. Der Junge wacht am Morgen auf und sieht ein fast unwirkliches Winterbild vor seinem Fenster.

Das Bilderbuch lädt zum Träumen und Erinnern ein: Wie haben sich Landschaft und Stimmung über Nacht verändert? Wer hat dieses Wunder vollbracht? Wie fühlt es sich an?

Jean E. Pendziwol; Illustration: Isabelle Arsenault : In einer weißen Winternacht. Stuttgart: Freies Geisteslebe, 2016. Ab 5 Jahre.

Cover: Verlag Freies Geistesleben

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