„Die schwarzen Musketiere“ – Ein historischer Abenteuerroman

Der 13-jährige Lukas von Lohenstein führt trotz des Dreißigjährigen Krieges auf der Burg seiner Eltern ein behütetes Leben mit Fechtunterricht, Reit- und Jagdausflügen. Eines Tages werden jedoch seine Eltern vom Inquisitor Waldemar von Schönborn getötet und seine kleine Schwester Elsa entführt, während Lukas als einziger fliehen kann. Zunächst auf sich allein gestellt, stößt er während seiner Flucht auf eine Gauklergruppe, die sich mit Schaufechten durchs Leben schlägt. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden stürzt er sich in ein waghalsiges Abenteuer und schließt sich einer Sondereinheit des Heeres – den schwarzen Musketieren – an, um Elsa aus den Händen des mächtigen Inquisitors zu befreien. Dabei leistet ihm seine vom Vater vererbte herausragende Begabung im Degenfechten gute Dienste.

Am Ende des Buches findet sich ein Lexikonteil, in dem Fachbegriffe rund um den historischen Hintergrund des Romans sowie Waffen und Fechten erläutert werden. „Die schwarzen Musketiere. Das Buch der Nacht“ eignet sich aufgrund seiner Textmenge für gute Leserinnen und Leser ab Klasse 7 sowohl zur individuellen Lektüre als auch als Klassenlektüre und bietet sich zu einer vertiefenden Weiterarbeit zu den Themen Römisches Reich, Dreißigjähriger Krieg, Hexenverbrennung und Pest fächerübergreifend an.

Mit seinem ersten Jugendbuch gelingt Oliver Pötzsch ein spannender Auftakt einer abenteuerlichen Reihe mit magischen Elementen, deren zweiter Band „Das Schwert der Macht“ im Herbst erscheint. Der Roman wurde mit dem Leipziger Lesekompass 2016 ausgezeichnet.

Oliver Pötzsch: Die schwarzen Musketiere. Das Buch der Nacht. München: Bloomoon, 2015. Ab 12 Jahre.

Cover: Bloomoon

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