Digitale [Lese-] Welten: Potenziale und Perspektiven für das Lesen und die Leseförderung

Am 22. und 23. September 2015 fand in Hannover die Herbstakademie „Digitale [Lese-] Welten: Potenziale und Perspektiven für das Lesen und die Leseförderung“ statt. Die Tagung wurde gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, von der Akademie für Leseförderung Niedersachsen, der Stiftung Lesen und der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek veranstaltet und widmete sich der Frage, welche Bedeutung digitale Medien für die Leseförderung in Schulen, Bibliotheken, Kitas und in der Familie haben.

Eindrücke, Materialien und Zusammenfassungen zu den Impulsvorträgen und Werkstattgesprächen der zweitägigen Herbstakademie finden Sie auf den folgenden Seiten:

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•   Wissenschaftliche Vorträge
•   Werkstattgespräche
•   Programmflyer
•   Weiterführende Materialien und Links

Smartphones, Computerspiele und Soziale Netzwerke sind heute fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Ca. 60% der Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit digitalen Medien hängen mit Lesen oder Schreiben zusammen. Wie diese Verquickung zielführend für die Leseförderung genutzt werden kann und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind, erarbeiteten die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung gemeinsam mit Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis.

Den Auftakt der Tagung bildeten Ansprachen und Grußworte von Andrea Hoops, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, und Dr. Georg Ruppelt, Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek. Sie alle betonten die Notwendigkeit, den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft aktiv zu gestalten und für die Leseförderung sowohl die Chancen und Potenziale als auch die Risiken zu erkennen. Zum Ausdruck kam ebenfalls die einstimmige Überzeugung, dass der Einsatz digitaler Medien im Tätigkeitsfeld von Lehrkräften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bibliotheken, Kitas und weiteren Bildungseinrichtungen mit dem übergeordneten Ziel der Leseförderung stattfinden solle. Es wurde zudem festgestellt, dass digitales Lesen in aller Regel zusätzlich zum analogen Lesen praktiziert wird und daher keine direkte Konkurrenzsituation entsteht. 

Durch das Programm führte am ersten Tag ZDF-Journalist Eric Mayer, am zweiten Tag Kathrin Dittmer, Geschäftsführerin des Literaturhauses Hannover.  

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