Aktuelles - Medientipps

„Endlich keine Schule mehr. Vor mir lagen sechs Wochen ohne Klassenarbeiten und Hausaufgaben – und ein toller Zelturlaub.“ Und was zu einem Zelturlaub alles dazu gehört, wie viel Spaß es macht und wie aufregend es ist, das erfährt man in diesem teilweise wie ein Comic gestaltetes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren.
Nicht jedes Kind nimmt freiwillig und mit großer Freude am Schulschwimmen teil. Gidd zum Beispiel findet, dass das Schulschwimmen am Donnerstag das Schlimmste in der gesamten Woche ist. Vorher geht es ihm schon immer nicht gut, und er überlegt sich viele Ausreden und Tricks, um das Schulschwimmen zu umgehen. In der dritten Klasse hatte er bereits Schwimmunterricht und schaffte nicht das Schwimmabzeichen. Kurz vor Ferienende bekommt er extra noch eine neue Badehose, was jedoch die Angst vor den bevorstehenden Donnerstagen nicht mindert.
Olli und Ulla spielen am Fluss und kommen auf die Idee, aus dem Lehm einen Riesen zu bauen. In der Nacht, als die beiden schon längst wieder zu Hause sind, erwacht der Riese zum Leben. Auf dem Weg in die Stadt, beim Förster, beim Eismann, beim Frisör und im Supermarkt richtet er viel Unheil an und bringt die Stadtbewohner gegen sich auf, weil er vieles nicht versteht und von den anderen nicht verstanden wird. Schließlich rettet er sich auf das Dach des Rathauses.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Pädagogik“ bietet  unter dem Titel „Lesekultur“ vielseitige Anregungen und Hilfen für den Aufbau einer Lesekultur in der Schule. Darunter sind Ideen zu finden, wie man mit Hilfe von digitalen Medien die Zugänge zu Büchern erleichtern kann. Neue Medien wie z.B. www.jugendbuch-couch.de können im Sinne des Social Reading eine Plattform für Austausch und Gespräch über Literatur sein, sie können aber auch als Social Writing einen Anstoß für eigene literarische Produktionen bieten.
Die junge somalische Läuferin Samia Yusuf Omar nimmt 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Obwohl sie nicht unter den Ersten ist, ist ihre Familie stolz auf das Mädchen. Zurück in Somalia trainiert Samia unermüdlich weiter mit dem Ziel 2012 in London wieder dabei zu sein. Obwohl sie in ihrer Familie viele zusätzliche Verpflichtungen übernehmen muss und die Trainingsbedingungen im Stadion in Mogadischu alles andere als gut sind, lässt sie sich nicht davon abhalten.
Mit dem textlosen Bilderbuch „Was ist denn hier passiert?“ von Julia Neuhaus und Till Penzek wird das Buch mit dem Medium Trickfilm kombiniert. Schon auf dem Titelbild sind einige Tiere mit menschlichen Attributen zu erkennen, die sich um einen großen QR-Code reihen. Die in Collagetechnik produzierten großformatigen Bilder stellen skurril anmutende Szenen dar, über die hervorragend spekuliert werden kann. Weshalb haben die Enten auf dem Teich so komische Frisuren? Warum hat der Astronaut Graffitis auf seinem Weltraumanzug?
Cover: Lesen verboten
Charlie Joe Jackson hasst Lesen. Um nicht selbst lesen zu müssen, hat er eine Vereinbarung mit seinem Freund Timmy: Timmy liest die Schullektüren und liefert Charlie kurze inhaltliche Zusammen-fassungen, im Gegenzug bekommt Timmy ein Eis. Charlie selbst liest immer nur den Klappentext sowie das erste und letzte Kapitel eines Buches. Auf diese Weise hat es der bekennende Nicht-Leser bis in die Mittelstufe geschafft ohne auch nur ein einziges Buch ganz zu lesen.
In zwölf witzigen und sprachlich sehr ansprechenden Geschichten erzählt der Autor Toon Tellegen, warum man wütend wird und wie man diese Wut wieder loswird. Der Klippenschliefer ist sauer auf die Sonne, weil er sich von ihr betrogen fühlt. Das Erdferkel ist nur dann nicht wütend, wenn es auf dem Kopf steht. Allerlei Tiere treffen aufeinander und manchmal ist man eigentlich gar nicht so richtig wütend, sondern steigert sich in etwas hinein. Gelegentlich fällt es auch schwer, dass überhaupt ein annäherndes Gefühl wie Wut entsteht.
Digital Genial
In dem Praxisbuch „Digital Genial“ finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen zahlreiche Anregungen zum Einsatz und kindgerechten Umgang mit digitalen Medien wie Minibeamer, Smartphone und Tablet.
Viel Geschrei um ein geklautes Ei!
Trotz ihres hohen Alters gelingt es Huhn Henriette noch ein besonders schönes, großes weißes Ei zu legen. Sie ist mächtig stolz und mächtig böse, als plötzlich ihr schönes weißes Ei aus dem Nest verschwunden ist. Wer hat das Ei geklaut? Die anderen Hühner machen sich auf die Suche nach dem Dieb. Doch weder der Fuchs, noch die Elster, der Hase, der Waschbär, der Maulwurf, das Schwein und das Schaf sind die Schuldigen. Es war … Wer der wahre Eierräuber war, wird hier nicht verraten. Dazu muss man sich das farbenfrohe Oster-Bilderbuch schon selber ansehen.

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