Aktuelles - Medientipps

50 Kilometer durch die Ostsee schwimmen: Das ist für Hanna und ihren Freund Andreas 1989 die einzige Möglichkeit, dem engen Leben in der DDR zu entkommen. Besonders Andreas eckt an und bekommt zunehmend Schwierigkeiten mit regimetreuen Lehrern. Er wird einige Zeit in einen Jugendwerkhof eingesperrt. Hanna und Andreas kommen auf die wahnwitzige Idee, von Warnemünde nach Fehmarn zu schwimmen, wie es in Wirklichkeit vermutlich mehr als 5.000 andere DDR-Bürger auch versucht haben.
David Levithan beschreibt in seinem All-Age-Buch „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ das Leben von A., einer Seele, die jeden Morgen in einem anderen Körper aufwacht: mal männlich, mal weiblich, dick oder dünn, sportlich oder weniger aktiv, gesund oder krank, mal mit liebevoller Familie, mal auf sich allein gestellt, jedoch stets 16 Jahre alt und in einem Umkreis von vier Autostunden. A.
. . . so lautet ein holländisches Sprichwort und so ergeht es auch Stanley Potts, dem Helden in David Almonds Roman „Der Junge, der mit den Piranhas schwamm". Weil seine Eltern schon früh gestorben sind, wächst Stan bei seiner Tante Annie und seinem Onkel Ernie in der Fischzuchtgasse auf.  Eines Tages verliert Onkel Ernie seinen Job und kommt auf die Idee, in seinem eigenen Haus eine Fischfabrik einzurichten. Von nun an dreht sich bei Onkel Ernie alles nur noch um Fische. Selbst Stans Geburtstag gerät in Vergessenheit.
Die beiden Hauptfiguren Tim und Bob sind eigentlich ganz normale Jungs, werden aber nach einem Unfall mit einer explodierten Raviolidose, an dem sie nicht ganz unschuldig sind, versehentlich für Top-Agenten gehalten. Von dem supergeheimen Geheimdienst S.W.A.P. werden sie als neue Mitarbeiter rekrutiert und müssen umgehend als Agenten S.W.A.P. 0098 und 0099 die Welt retten.
„Endlich keine Schule mehr. Vor mir lagen sechs Wochen ohne Klassenarbeiten und Hausaufgaben – und ein toller Zelturlaub.“ Und was zu einem Zelturlaub alles dazu gehört, wie viel Spaß es macht und wie aufregend es ist, das erfährt man in diesem teilweise wie ein Comic gestaltetes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren.
Nicht jedes Kind nimmt freiwillig und mit großer Freude am Schulschwimmen teil. Gidd zum Beispiel findet, dass das Schulschwimmen am Donnerstag das Schlimmste in der gesamten Woche ist. Vorher geht es ihm schon immer nicht gut, und er überlegt sich viele Ausreden und Tricks, um das Schulschwimmen zu umgehen. In der dritten Klasse hatte er bereits Schwimmunterricht und schaffte nicht das Schwimmabzeichen. Kurz vor Ferienende bekommt er extra noch eine neue Badehose, was jedoch die Angst vor den bevorstehenden Donnerstagen nicht mindert.
Olli und Ulla spielen am Fluss und kommen auf die Idee, aus dem Lehm einen Riesen zu bauen. In der Nacht, als die beiden schon längst wieder zu Hause sind, erwacht der Riese zum Leben. Auf dem Weg in die Stadt, beim Förster, beim Eismann, beim Frisör und im Supermarkt richtet er viel Unheil an und bringt die Stadtbewohner gegen sich auf, weil er vieles nicht versteht und von den anderen nicht verstanden wird. Schließlich rettet er sich auf das Dach des Rathauses.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Pädagogik“ bietet  unter dem Titel „Lesekultur“ vielseitige Anregungen und Hilfen für den Aufbau einer Lesekultur in der Schule. Darunter sind Ideen zu finden, wie man mit Hilfe von digitalen Medien die Zugänge zu Büchern erleichtern kann. Neue Medien wie z.B. www.jugendbuch-couch.de können im Sinne des Social Reading eine Plattform für Austausch und Gespräch über Literatur sein, sie können aber auch als Social Writing einen Anstoß für eigene literarische Produktionen bieten.
Die junge somalische Läuferin Samia Yusuf Omar nimmt 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Obwohl sie nicht unter den Ersten ist, ist ihre Familie stolz auf das Mädchen. Zurück in Somalia trainiert Samia unermüdlich weiter mit dem Ziel 2012 in London wieder dabei zu sein. Obwohl sie in ihrer Familie viele zusätzliche Verpflichtungen übernehmen muss und die Trainingsbedingungen im Stadion in Mogadischu alles andere als gut sind, lässt sie sich nicht davon abhalten.
Mit dem textlosen Bilderbuch „Was ist denn hier passiert?“ von Julia Neuhaus und Till Penzek wird das Buch mit dem Medium Trickfilm kombiniert. Schon auf dem Titelbild sind einige Tiere mit menschlichen Attributen zu erkennen, die sich um einen großen QR-Code reihen. Die in Collagetechnik produzierten großformatigen Bilder stellen skurril anmutende Szenen dar, über die hervorragend spekuliert werden kann. Weshalb haben die Enten auf dem Teich so komische Frisuren? Warum hat der Astronaut Graffitis auf seinem Weltraumanzug?

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