Aktuelles - Medientipps

Winterzeit ist Erkältungszeit. Tropfende, verstopfte Nasen, tränende Augen und Kopfweh – das kennen auch schon kleine Menschen. Aber wie kommt der Schnupfen eigentlich in die Nase? Antwort auf diese Frage gibt das Sachbilderbuch „Willi Virus“ (Innsbruck, Tyrolia, 2015) von der österreichischen Autorin Heidi Trpak. Aus der Perspektive des sympathischen Schnupfenvirus Willi erfahren Kinder, wie groß ein Virus ist, wie er in den Körper gelangt, welche verschiedenen Arten von Viren es gibt und wie man einen Virus wieder los wird.
Der elfjährige Victor stottert. Da er nur mit großer Mühe mündlich erzählen kann, tippt er seine Gedanken lieber in seine Schreibmaschine. Dann erzählt er von seinen Tricks, wenn er bestimmte Wörter nicht aussprechen kann und sagt über sich: „Mein Stotterproblem macht mich wahrscheinlich zum besten Spitznamenerfinder von ganz Memphis.“ Oder er schleicht sich mit zischelnden S-s-s-s-Lauten an das zu sprechende Wort heran.
Mae bekommt dank ihrer besten Freundin Annie eine begehrte Stelle im Multimediakonzern „Circle“. Nach und nach wird sie in die Arbeitsweisen eingeführt und muss sich daran gewöhnen, alles über sich öffentlich zu machen. Bald hat sie an ihrem Arbeitsplatz sechs Bildschirme stehen und muss dafür sorgen, dass sie regelmäßig „Zings“ versendet, d.h. Fotos, Bewertungen und Kommentare postet und sich am umfangreichen Vortrags- und Freizeitangebot auf dem Firmengelände beteiligt. Bestimmte Punkte müssen erreicht werden, um im Ranking mitzuhalten und eine bestimmte Leistung zu erreichen.
Als Kind wusste sie nicht, wieso Weihnachten gefeiert wird. Und da sie glaubt, dass es vielen Kindern auch heute noch so geht, hat sich die schwedische Kinderbuchautorin Rose Lagercrantz entschlossen, die alte Geschichte von Josef, Maria und dem Kind noch einmal aufzuschreiben. Ihr besonderes Anliegen ist, sie so aufzuschreiben, dass alle Kinder sie verstehen, unabhängig davon, ob und welcher Religion sie angehören. 
Wie wird Weihnachten in anderen Ländern gefeiert? Welche Bräuche gibt es und was schenkt man sich? Kunterbunte Antworten auf diese Fragen gibt das Wimmelbuch „Rund um die Welt ist Weihnachten“ (Stuttgart, Gabriel Verlag, 2014). Das TING-Bilderbuch hat zwölf doppelseitige Wimmelbilder, die die Weihnachtszeit in elf verschiedenen Ländern der ganzen Erde illustrieren. Mit einem TING-Stift kann das Buch interaktiv genutzt werden. Hinter unzähligen Bildelementen entdecken Kinder und Eltern mit dem Hörstift Dialoge, Musik, Geräusche und kurze Erklärtexte.   
Der Einsatz von Kamishibais erfreut sich wachsender Beliebtheit in Kita, Schule und Bibliothek. Häufig mangelt es aber an geeigneten Bildkarten. Das Bildkartenset „Was ist das?“ (Pulheim, SchauHoer-Verlag, 2015) überzeugt durch seine Einfachheit in der textlichen und bildlichen Gestaltung. Die reduzierte Darstellung von Tierbildern bietet viel Raum für eigene Ideen.
Die Neugierde ist ungebrochen groß, wenn es um den Körper, Liebe und Sexualität geht. Aber was wollen Kinder und Jugendliche wirklich wissen? Das Buch „Klär mich auf“ versammelt 101 Kinderfragen, die Sexualpädagogin Katharina von der Gathen während ihrer Arbeit mit Grundschulkindern anonym gesammelt hat. Auf jeder Doppelseite wird eine Schülerfrage – zum Beispiel „Wie viele Wörter gibt es für Sex?“ – auf  unverkrampfte, aber doch ernsthafte Art und Weise beantwortet. Illustrationen von Anke Kuhl geben zudem witzige Interpretationen zu den jeweiligen Themen.
Neu in einem fremden Land zu sein, bedeutet mehr als nur eine Grenze zu überqueren. Auch die Sprache kann anfangs eine Barriere sein. Das frisch erschienene „WillkommensABC“ kann eine erste Hilfe im Kontakt mit der neuen Sprache sein. Das Bildwörterbuch für Flüchtlingskinder und ihre Familien beinhaltet 150 Alltags-Begriffe auf Deutsch und Englisch sowie als Illustrationen und Vertonungen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert, jeder der 26 Buchstaben und die zugehörigen Begriffe wurden von einem anderen Illustrator gestaltet.
Die Käsebiers sind seit langer Tradition Kriminelle, worauf sie sehr stolz sind – und dass, obwohl das ein oder andere Verbrechen anders als geplant verläuft: Aufenthalte im Gefängnis, Schulden und Familienstreitigkeiten anstatt Reichtum und Ansehen sind die Folge. Das talentierteste Familienmitglied ist der dreizehnjährige Sohn Eduard, aus dessen Sicht die Familiengeschichte erzählt wird. Allerdings hat Eduard beschlossen, ab sofort ein ehrlicher Mensch und somit das weiße Schaf der Familie zu werden.
Der 17-jährige Darius ist arbeitslos, lebt bei seinem Vater und verbringt seine Zeit am liebsten mit Computerspielen. Am Ende eines Games, das ihn besonders in den Bann zieht, wird ihm völlig überraschend ein Job von den Spielemachern angeboten: Darius wird Drohnenpilot! Damit gewinnt er Ansehen und kann sich seine erste eigene Wohnung leisten. Doch seine Freundin Evelyn ist skeptisch: Fliegt Darius tatsächlich nur unbewaffnete Aufklärungsflüge?

Seiten

Impressum | Datenschutz | rechtliche Hinweise | Sitemap | Archiv